Voraussetzungen und Zugang
Zugangsvoraussetzungen[1]
Für den Eintritt in Bildungsgänge, die zur Fachhochschulreife führen, wird in der Regel der mittlere Schulabschluss (Realschulabschluss / Sekundarabschluss I) vorausgesetzt. Je nach Bildungsgang und Land können ein bestimmter Notendurchschnitt, ein Beratungsgespräch oder Vorpraktika verlangt werden.
Praktikum und Berufsbezug[1]
An der Fachoberschule ist üblicherweise ein gelenktes fachpraktisches Praktikum Bestandteil der Ausbildung (häufig im ersten Jahr). Wer bereits eine einschlägige Berufsausbildung abgeschlossen hat, kann den praktischen Teil darüber nachweisen und teils direkt in ein höheres Jahr einsteigen.
Unterschiede zwischen den Ländern[2]
Bildung ist in Deutschland Ländersache. Bezeichnungen der Schularten, konkrete Aufnahmevoraussetzungen, Notengrenzen und Prüfungsordnungen unterscheiden sich daher zwischen den 16 Bundesländern. Maßgeblich sind die jeweiligen Schulgesetze und Ausbildungs- bzw. Prüfungsordnungen (APO/VO) des Landes. Details finden sich auf den jeweiligen Bundesland-Seiten.
Quellen dieser Seite
- Rahmenvereinbarung über die Fachoberschule (Beschluss der KMK vom 16.12.2004 i.d.F. vom 05.02.2015). Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK). https://www.kmk.org/themen/berufliche-bildung.html
- Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland 2021/2022 - Darstellung der Kompetenzen, Strukturen und bildungspolitischen Entwicklungen. Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) / Eurydice. https://www.kmk.org/dokumentation-statistik/informationen-zum-deutschen-bildungssystem/dossier-deutsch.html