Fachhochschulreife in Deutschland – Grundlagen, Voraussetzungen, Schulen

Grundlagen des Fachabiturs

Was ist das "Fachabitur"?[1]

Der umgangssprachliche Begriff Fachabitur bezeichnet meist die Fachhochschulreife (FHR). Sie berechtigt bundesweit zum Studium an Fachhochschulen (Hochschulen für angewandte Wissenschaften) und in einigen Ländern zu ausgewählten Studiengängen an Universitäten. Der Begriff wird gelegentlich auch für die fachgebundene Hochschulreife verwendet - beide sind rechtlich zu unterscheiden.

Abgrenzung: FHR, fachgebundene und allgemeine Hochschulreife[2]

Schulischer und praktischer Teil[1]

Die Fachhochschulreife setzt sich aus einem schulischen Teil (erfolgreicher Besuch der entsprechenden Jahrgangsstufe) und einem berufsbezogenen (praktischen) Teil zusammen. Der praktische Teil kann durch ein gelenktes Praktikum, eine abgeschlossene Berufsausbildung oder eine einschlägige Berufstätigkeit erbracht werden. Erst mit beiden Teilen wird die volle Fachhochschulreife zuerkannt.

Quellen dieser Seite

  1. Vereinbarung über den Erwerb der Fachhochschulreife in beruflichen Bildungsgängen (Beschluss der KMK vom 05.06.1998 i.d.F. vom 09.03.2001). Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK). https://www.kmk.org/themen/allgemeinbildende-schulen/bildungswege-und-abschluesse.html
  2. Das Bildungswesen in der Bundesrepublik Deutschland 2021/2022 - Darstellung der Kompetenzen, Strukturen und bildungspolitischen Entwicklungen. Sekretariat der Kultusministerkonferenz (KMK) / Eurydice. https://www.kmk.org/dokumentation-statistik/informationen-zum-deutschen-bildungssystem/dossier-deutsch.html