Erfahrungsbericht von Maria (24) über ihr Fachabitur im Bereich Fachbereich Gestaltung

Momentan mache ich mein Fachabitur in Gestaltung und stehe kurz vor den Prüfungen. Es ist eine sehr stressige und anstrengende Zeit, doch ich bereue meine Entscheidung nicht. Ich bin 24 Jahre, hab letztes Jahr mein Arbeitsverhältnis beendet und mich entschieden die Fachhochschulreife nachzuholen.

Meine Erfahrungen

Ich habe meine Ausbildung zur Gestaltungstechnische Assistentin absolviert und anstatt anschließend direkt das Fachabitur zu machen, bin ich arbeiten gegangen. Ich dachte es sei besser schnell arbeiten zu gehen und mein eigenes Geld zu verdienen, als das Fachabitur zu erlangen. Doch nachdem ich etwa zwei Jahre meine Erfahrungen im Berufsleben gesammelt habe, bin ich zur Meinung gekommen, dass das nicht alles sein kann. Ich will mehr erreichen, studieren und dafür benötige ich die Fachhochschulreife. Aufgrund meiner Ausbildung mache ich das Fachabitur in Gestaltung. Die Vorteile zu der allgemeinen Hochschulreife (dem richtigen Abitur) sind die Dauer und die Spezialisierung. Ich erlange meine Fachhochschulreife, aufgrund der Ausbildung innerhalb von einem Jahr und spezialisiere mich somit weiter in der Fachrichtung Gestaltung. Auch im Hinblick auf das Studium ergeben sich Vorteile, denn da ich bereits eine Ausbildung habe und arbeiten war, werden mir Wartesemester angerechnet, das sorgt, abgesehen von der Voraussetzung eines guten Notendurchschnitts, für eine bessere Chance auf einen Platz. 
Man sollte das Fachabitur nicht unterschätzen. Da es, im Gegensatz zu dem richtigen Abitur nicht drei, sondern nur ein Jahr dauert, wird der Lernstoff sehr schnell behandelt und man hat wenig Möglichkeit seine eventuellen schlechteren Anfangsnoten zu verbessern, was bei einem richtigen Abitur machbar ist. Man muss sehr viele Vorträge erarbeiten, schreibt häufig Klausuren und auch mit Projekten werden in kurzer Zeit Noten gesammelt. Doch trotz Allem muss ich sagen, kommt der Spaß nicht zu kurz. Durch das Fachgebiet Gestaltung, was dementsprechend ein Haupt- und Prüfungsfach darstellt, werden interessante Dinge behandelt. Bildbearbeitungsprogramme, Zeichnen, eigene Skulpturen und Plastiken erschaffen sind nur einige Beispiele der behandelten Themengebiete. Auch die Möglichkeit neue Leute kennenzulernen, welche die gleichen Interessen haben, hat sich als sehr positiv herausgestellt. Durch die Fachrichtung haben eben alle in der Klasse etwas gemeinsam: die Leidenschaft zur Gestaltung. In welcher Form auch immer.

Fazit

Der einzige Punkt, der mich anfangs manchmal zum Überlegen brachte, war der Schulweg, den ich tagtäglich bewältigen muss. Da sich das Oberstufenzentrum weiter entfernt befindet, bin ich pro Wegstrecke mindestens 1,5 Stunden unterwegs. Im Laufe der Zeit musste ich feststellen, dass das sehr anstrengend und Kräfte raubend ist. Da stellt man sich dann schon ab und zu die Frage, ob es einfacher gewesen wäre, das Fachabitur per Fernstudium zu erlangen. Die lange Wegstrecke fällt weg und man kann die Lernzeit selber bestimmen. Doch dazu brauch man sehr viel Selbstdisziplin und da diese nicht ganz so arg ausgeprägt ist, ist die Vollzeitvariante bei mir wohl besser. :) Wie auch immer, ich denke man sollte die Möglichkeit der Weiterbildung nutzen, arbeiten gehen kann man immer noch.

Ich bin sehr froh diese Entscheidung getroffen zu haben, wenn auch etwas später, doch wie sagt man: „Besser spät als nie!“

Weitere Informationen zum Fachabitur im Bereich Fachbereich Gestaltung

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